Endlich, am 1.9.2018 war es soweit, die Jubiläums-Reise stand vor der Tür. Für die Einen Abfahrt um 6.45 ab Horw, für die Anderen Abfahrt 7.15 ab Erstfeld.

Richtung Gotthard-Tunnel bahnte sich ein leichter Stau an welcher unser Chauffeur Ernst souverän umfahren hatte.....

Die Reise ging ohne Zwischenhalt ca. 2 1/2 Stunden (Urner-Zeitrechnung) und um ca. 9.45 Uhr sind wir im Alfa-Museum angekommen.

Wetter, schön und warm. Schon bei der Ankunft hat man gesehen, dass Alfa Romeo etwas aus diesem Museum gemacht hat.

Vom Parkplatz aus führte ein überdachter Weg zum Haupteingang. Pünktlich um 10.00 Uhr wurde das Tor geöffnet und wir konnten die Billette holen.

Auf eine Führung wurde bewusst verzichtet da es alle vorzogen selber diesen „heiligen“ Ort zu erkunden.

Nach der langen Car-Fahrt gönnte man sich zuerst einen Kaffee und etwas „dolciges“ in der überaus schön gemachten Caffetteria.

Und nun los, auf den Rundgang. Im Vornherein fällt auf, dass die Fahrzeuge in einer wunderbaren Beleuchtung dastehen. Hell und klar, wirklich gut gemacht.

Die Autos sind gruppenweise aufgestellt und bilden entweder verschiedene Designer oder Epochen ab.

So beispielsweise einige Zagato‘s aus den 60-er und 70-er Jahren oder ein Prototyp Sprint 6C.

Kommt man um die Ecke stehen zig Flugzeugmotoren in Reih und Glied welche auch in die Kriegszeiten zurückgehen wo Alfa eben auch andere Entwicklungen machte als nur Autos.

Und wenn man vom Militär spricht darf natürlich der Matta nicht fehlen, daneben steht noch sein Nachfolger, weiss aber nicht ob der jemals zum Einsatz gekommen ist.

 

Ganz exponiert steht da der ......... mit 12 Zylinder. Eigentlich hätte er den ......Paroli bieten sollen, ist aber leider nie zum Einsatz gekommen.

 

Neben andern Rennwagen aus den 70-er und 80-er Jahren gehts in die Abteilung der Vorkriegsfahrzeuge. Wunderschöne 6C Zagatos flankiert vom 8C 2900 des damals schnellsten Limousine.

Angekommen der damals aufblühenden 50-er und 60-er Jahre bewiesen einige Designer ihre wunderbare Kunst des Zeichnungsstiftes und schufen Ikonen wie die Giulia, 1750 GTV, Giulietta usw. usw.

Die 70-er bilden dann etwa Montreal, Alfetta und Alfasud.

 

In ganz vielen Modellen finden sich diverse Details der Konzeptstudien wie Carabo, Iguan oder dem 33/2. Auch der Nuvola steht hier im Museum, genau dem Fahrzeug welches wir an dem Treffen in Beckenried ausstellen konnten.

 

Die Rennfahrzeuge aus der damaligen Zeit welche in den 20-er bis 50-Jahre Gechichte geschrieben hatten, haben eine eigene, ziemlich grosse Abteilung. Untermalt mit Musik und grossen Videowänden kommt hier eine dynamische und spannende Stimmung auf.

Tipo 158/159, Bimotore, die legendären 33TT und Formel 1 Renner aus den 70-ern runden das ganze ab.

Auch der DTM der 90-er mit dem legendären 155-er wird grosse Bedeutung zugesprochen.

Ein 4-D Kino lädt zur rasanten Fahrt mit div. Alfa-Modellen ein sowie verschiedene Video-Nischen erzählen die Geschichte von Alfa Romeo.

Der Souvenirladen vermochte dem Einen oder Anderen Besucher noch ein paar Euros zu entlocken.

Nach rund 3 Stunden Aufenthalt machten wir uns auf den Weg zum Mittagessen ins nahegelegene Ristorante Lucifero.

 

Das Mittagessen war sehr reichhaltig und gut. Es war alles gut organisiert und das Personal sehr freundlich.

Um 15.30 Uhr ging’s dann wieder auf die Heimreise. Aus Staugründen wählten wir den Weg über den Gotthard.

 

Fazit:

Alfa Romeo hat hier wirklich was gemacht. Das ganze Museum zeigt sich von einer wunderbaren Seite. Hell und sehr übersichtlich was die einzelnen Themen anbelangt.

Mit 3 Stunden kommt man absolut durch. Für Enthusiasten empfiehlt es sich das eine oder ander Stündlein mehr einzurechnen.

 

Es war ein super Tag. Sehr zu empfehlen. Herzlichen Dank allen für die Beteiligung und das gute Gelingen.

 

Für den Bericht: Walti Heiner